Spiritual Care im Gesundheitswesen: Ein innovativer Masterstudiengang

Der innovative Masterstudiengang „Spiritual Care im Gesundheitswesen“ befindet sich momentan in der Akkreditierungsphase und öffnet bald seine Tore für Studierende. Dabei sollen die im Gesundheitsbereich agierenden Studenten eine tiefergehende, spirituelle Unterstützung anbieten können. Der Fokus liegt auf der Vorbereitung der Absolventen auf eine berufliche Laufbahn in verschiedensten Einrichtungen des Gesundheitssektors. Dazu gehören Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen sowie stationäre und ambulante Versorgungsstellen.

Bedeutung der Spiritualität in der modernen Gesundheitsversorgung

In den letzten zwei Jahrzehnten hat die spirituelle Betreuung in der Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Der Studiengang spiegelt diesen Wandel wider und zielt darauf ab, Fachkräfte auszubilden, die Patienten und Mitarbeiter in spirituellen Fragen sensibel unterstützen können.

Ausbildungsschwerpunkte und Kompetenzentwicklung

Studierende des Masterstudiengangs sollen sich sowohl fachliche als auch persönliche Kompetenzen aneignen, damit sie Menschen in Krankheits- und Krisenzeiten professionell begleiten können. Dies umfasst nicht nur die Unterstützung von Patienten, sondern auch die Förderung der Selbstsorge bei Mitarbeitern im Gesundheitsbereich.

Interprofessionelle Zusammenarbeit und vielfältige Lernorte

Der Studiengang „Spiritual Care im Gesundheitswesen“ an der Universität Münster fördert eine enge Zusammenarbeit zwischen den Studierenden und Fachkräften aus Medizin und Theologie. Durch diese interdisziplinäre Ausbildung erlangen die Studierenden ein umfassendes Verständnis für die Bedürfnisse von Patienten und lernen, wie spirituelle Betreuung effektiv in den Gesundheitsalltag integriert werden kann.

Praktische Erfahrungen und internationale Einblicke

Ein zentrales Element des  Studiums ist das Praxissemester, welches Einblicke in die Begleitung und Betreuung von Patienten bietet. Zudem ermöglicht eine internationale Winterschool den Austausch mit Experten und die Entwicklung eigener Projekte im Bereich Spiritual Care.

Forschung und Netzwerk

Das Studium schließt mit einer Masterarbeit ab, die Studierenden die Chance gibt, in einem selbstgewählten Bereich des „Spiritual Care im Gesundheitswesens“ zu forschen. Unterstützt durch ein Netzwerk von Fachleuten, tragen sie zur Weiterentwicklung dieses wichtigen Feldes bei.