Was gehört ins Fazit: Der Schlüssel zum erfolgreichen Abschluss deiner Bachelorarbeit

Das Verfassen von Schlussfolgerungen dient dazu, die Kernpunkte deiner Bachelorarbeit hervorzuheben. Es ist das Sahnehäubchen, das den Leser mit einer klaren Zusammenfassung deiner Arbeit zurücklässt. Wichtig dabei ist, dass nur die zuvor diskutierten Informationen und Erkenntnisse wiederholt werden und keine neuen Inhalte eingeführt werden. Aber was sind die Inhalte eines gelungenen Fazits?

Verbindung von Einleitung und Schlussfolgerung

Deine Schlussfolgerung sollte eng mit der Einleitung verknüpft sein, da sie direkt auf die Forschungsfragen oder Hypothesen eingeht, die zu Beginn deiner Bachelorarbeit formuliert wurden. Obwohl das Fazit den Abschluss deiner Arbeit bildet, bietet es dir die Chance, einen nachhaltigen Eindruck beim Leser zu hinterlassen. Im Allgemeinen sollte das Fazit etwa 5-10% deiner gesamten Arbeit ausmachen.

Struktur und Inhalt: Was gehört ins Fazit?

  • Präsentation der wichtigsten Ergebnisse
  • Zusammenfassung der Diskussionsergebnisse
  • Beantwortung der Forschungsfrage

Das wichtigste auf einen Blick:

  • Integriere keine neuen Informationen oder Interpretationen.
  • Vermeide Beispiele und Zitate.
  • Jedes Ergebnis ist wertvoll, auch wenn es nicht deinen Erwartungen entspricht.
  • Nutze das Präsens, um Fakten darzustellen, und das Präteritum, wenn du auf deine Forschung verweist.

So solltest du es nicht machen:

Fiktiver Ausschnitt aus einem Fazit zum Thema “Die Auswirkungen von Social Media auf die Schlafqualität von Teenagern”:

Social Media ist überall. Jeder benutzt es, besonders Teenager. Einige denken, dass es gut ist, andere denken, dass es schlecht ist. Es gibt viele Apps wie Facebook, Instagram und TikTok. Manchmal sind Leute die ganze Nacht auf, um zu chatten oder Videos anzuschauen. Das ist nicht gut, weil Schlaf wichtig ist. Aber manchmal ist es auch okay, weil man mit Freunden reden kann. Ich denke, Social Media ist interessant. Es gibt viele Studien zu diesem Thema, aber ich habe nicht alle gelesen. Ich denke, mehr Forschung ist nötig.

Fehler und Probleme in diesem Fazit:

  1. Ungenauigkeit: Das Fazit gibt keine klaren Informationen darüber, welche Auswirkungen Social Media auf die Schlafqualität hat.
  2. Subjektivität: Statt objektiver Schlussfolgerungen basierend auf Forschungsergebnissen gibt der Verfasser persönliche Meinungen (“Ich denke…”) wieder.
  3. Irrelevante Informationen: Die Erwähnung spezifischer Social-Media-Plattformen trägt nicht zum Verständnis des Themas bei.
  4. Unvollständige Forschung: Der Verfasser gibt zu, nicht alle relevanten Studien gelesen zu haben.
  5. Allgemeine und vage Sprache: Es fehlen konkrete Daten oder Erkenntnisse aus der Arbeit.
  6. Kein klarer Abschluss: Es gibt keine abschließende Aussage oder Empfehlung.

So sollte ein gutes Fazit aussehen:

Fiktiver Ausschnitt aus einem Fazit zum Thema “Die Auswirkungen von Social Media auf die Schlafqualität von Teenagern”:

Unsere Untersuchung hat deutlich gezeigt, dass die Nutzung von Social Media direkte Auswirkungen auf die Schlafqualität von Teenagern hat. Bei einer erhöhten Bildschirmzeit, insbesondere in den Abendstunden, wurde eine signifikante Verringerung der Schlafdauer sowie eine Verschlechterung der Schlafqualität festgestellt. 

Darüber hinaus zeigte die Analyse, dass Teenager, die mehr als drei Stunden täglich auf Plattformen wie Facebook, Instagram und TikTok verbringen, doppelt so häufig Schlafstörungen berichten wie diejenigen, die weniger als eine Stunde online sind. Es wird empfohlen, dass Jugendliche ihre Bildschirmzeit, insbesondere vor dem Schlafengehen, reduzieren und weitere Studien zur Vertiefung dieser Erkenntnisse durchgeführt werden.

Warum dieses Fazit gut ist:

  1. Klarheit und Präzision: Das Fazit präsentiert klare und direkte Erkenntnisse aus der Untersuchung.
  2. Objektivität: Es basiert auf den Forschungsergebnissen und nicht auf persönlichen Meinungen.
  3. Relevante Informationen: Es bezieht sich auf spezifische Social-Media-Plattformen, gibt aber auch den Kontext an, wie diese im Zusammenhang mit der Schlafqualität stehen.
  4. Vollständige Forschung: Es wird angenommen, dass alle relevanten Daten und Studien berücksichtigt wurden.
  5. Spezifische Daten: Das Fazit enthält konkrete Zahlen und Ergebnisse aus der Arbeit.
  6. Klarer Abschluss: Es gibt eine abschließende Empfehlung basierend auf den Forschungsergebnissen.

So sollte ein gutes Fazit aussehen:

  • Beantworte die Forschungsfrage abschließend.
  • Zeige die wichtigsten Ergebnisse auf.
  • Fasse die Schlussfolgerungen aus dem Diskussionsteil zusammen.
  • Vermeide Wiederholungen aus dem Hauptteil.
  • Stelle klar heraus, welche Erkenntnisse du gewonnen hast.
  • Bringe keine neuen Konzepte oder Studien ein.
  • Plane genug Zeit für das Verfassen des Fazits ein.

Unterschied zwischen Schlussfolgerung und Diskussion

Es kann manchmal schwerfallen, zwischen Schlussfolgerung und Diskussion zu unterscheiden. Hier ein kurzer Überblick:

  • Schlussfolgerung: Zusammenfassung, kurz und prägnant, Gesamtdarstellung, keine Beispiele oder neue Informationen.
  • Diskussion: Interpretation, detaillierte Behandlung der Ergebnisse, Bewertung, Beispiele und neue Informationen.

Checkliste Was gehört ins Fazit?

  • Beantworte die Forschungsfrage im Fazit.
  • Stelle die Hauptergebnisse dar.
  • Füge keine neuen Informationen oder Interpretationen hinzu.
  • Verwende keine Beispiele oder Zitate.
  • Verwende das Präsens für Fakten und das Präteritum für Forschungsverweise.
  • Reflektiere und hinterfrage deine Arbeit kritisch.
  • Schließe mit einem Ausblick ab.

Letzter Tipp vor der Einreichung

Du bist fast am Ziel und bereit, deine Bachelorarbeit einzureichen? Ein professionelles Lektorat kann dir helfen, den letzten Schliff zu geben und sicherzustellen, dass deine Arbeit in bestem Licht erscheint.

Häufig gestellte Fragen zum Fazit

Das Fazit dient dazu, die Hauptergebnisse und Schlussfolgerungen einer Arbeit zusammenzufassen. Es bietet dem Leser eine klare und prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und gibt gegebenenfalls Empfehlungen oder Ausblicke für zukünftige Forschungen.

Neue Informationen, die nicht im Hauptteil der Arbeit behandelt wurden, sowie persönliche Meinungen oder Vermutungen, die nicht durch die Forschung gestützt werden, sollten vermieden werden.

Ein Fazit sollte etwa 5-10% der Gesamtlänge der Arbeit betragen. Es sollte kurz und prägnant sein, dabei aber alle relevanten Punkte abdecken.

Fakten und Hauptergebnisse werden in der Regel im Präsens präsentiert. Wenn jedoch auf spezifische Teile der durchgeführten Forschung verwiesen wird, sollte das Präteritum verwendet werden.

Im Fazit sollten in der Regel keine neuen Zitate eingeführt werden. Es dient als Zusammenfassung der eigenen Forschungsergebnisse und der bereits diskutierten Literatur.

Während die Diskussion die Ergebnisse interpretiert, ihre Bedeutung erörtert und sie in den Kontext der vorhandenen Literatur stellt, fasst das Fazit die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und gibt eine abschließende Bewertung oder Empfehlung.

Obwohl es nicht üblich ist, kann ein Fazit mit einer rhetorischen Frage oder einer Frage, die zukünftige Forschungen anregt, enden. Dies sollte jedoch sparsam und mit Bedacht verwendet werden.

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