Aufbau und Struktur | Wissenschaftliche Arbeiten

Aufbau und Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit

Aufbau und Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit sind im Prinzip immer gleich. Wir zeigen dir, was du beachten musst, um wichtige Punkte bei der Notenvergabe deiner Abschlussarbeit zu sammeln. 

Aufbau und Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit

Die prozentuale Verteilung der verschiedenen Teile einer wissenschaftlichen Arbeit hängt in erster Linie von der Art der Arbeit und den spezifischen Anforderungen ab, die an sie gestellt werden. In der Regel gibt es jedoch einige allgemeine Richtlinien, wie man eine wissenschaftlichen Arbeit strukturieren sollte.

In einer wissenschaftlichen Arbeit sollte man in der Regel etwa 10 – 20 % für die Einleitung einplanen, etwa 60 – 80 % für den Hauptteil und etwa 10 – 20 % für den Schluss. Der Methodenteil kann in der Regel etwa 5-10% des Gesamtumfangs der Arbeit ausmachen. Der Anhang sollte etwa 1 – 5 % umfassen. 

Es ist wichtig, dass die prozentuale Verteilung der einzelnen Teile einer wissenschaftlichen Arbeit sorgfältig geplant wird. Diese sollten ausgewogen und logisch aufeinander abgestimmt werden, um eine kohärente und schlüssige Arbeit zu erstellen.

Was gehört auf das Deckblatt?

Ein Deckblatt ist das erste Blatt einer wissenschaftlichen Arbeit und hat die Aufgabe, die wichtigsten Informationen der Arbeit zu präsentieren. In einem Deckblatt sollte man daher in der Regel folgende Punkte berücksichtigen:

  1. Den Titel der Arbeit: Dieser sollte klar und prägnant formuliert und in einer großen und lesbaren Schriftgröße darstellt werden.
  2. Den Autor der Arbeit: Nenne den Namen des Autors der Arbeit und gegebenenfalls auch die Institution oder Hochschule, an der die Arbeit erstellt wurde.
  3. Das Fachgebiet der Arbeit: Gib das Fachgebiet an, zu dem die Arbeit gehört.
  4. Das Datum der Abgabe: Dieses gehört unbedingt auch auf das Deckblatt.
  5. Das Erscheinungsjahr: Gib das Jahr an, in dem die Arbeit veröffentlicht wurde oder veröffentlicht werden soll.

 

Es ist wichtig, dass das Deckblatt einer wissenschaftlichen Arbeit professionell und übersichtlich gestaltet ist und alle wichtigen Informationen klar und verständlich sind. Darüber hinaus sollte dass das Deckblatt optisch ansprechend wirken. Dazu empfiehlt es sich beispielsweise, eine ansprechende Schriftart zu wählen.

Was ist ein Sperrvermerk?

Ein Sperrvermerk ist eine Klausel, die in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet wird, um bestimmte Informationen oder Daten vorübergehend zu schützen. Sperrvermerke werden in der Regel verwendet, um sensibles Material oder Daten zu schützen, die noch nicht veröffentlicht werden sollen oder vertraulichen oder geschäftlichen Gründen geschützt werden müssen.

In einem Sperrvermerk kann zum Beispiel festgelegt werden, dass bestimmte Informationen oder Daten für einen gewissen Zeitraum gesperrt sind. Diese dürfen erst nach Ablauf dieser Frist veröffentlicht werden. Es lässt sich außerdem festlegen, dass Informationen oder Daten nur unter bestimmten Bedingungen veröffentlicht werden dürfen. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass die Daten nur für wissenschaftliche Zwecke oder nur für bestimmte Personen oder Institutionen zugänglich sind.

Es ist wichtig, dass Sperrvermerke sorgfältig formuliert und in der wissenschaftlichen Arbeit deutlich kenntlich gemacht werden, um sicherzustellen, dass sie beachtet werden. Beachte, dass Sperrvermerke in der Regel nur vorübergehend sind.

Wie ist die Reihenfolge der Verzeichnisse?

In einer wissenschaftlichen Arbeit sollten in der Regel folgende Verzeichnisse in der angegebenen Reihenfolge angeordnet sein:

  • Das Inhaltsverzeichnis: Das Inhaltsverzeichnis ist ein Verzeichnis, in dem man die wichtigsten Kapitel und Unterkapitel der Arbeit auflistet.
  • Das Abkürzungsverzeichnis: Das Abkürzungsverzeichnis ist ein Verzeichnis, in dem man alle Abkürzungen auflistet, die in der Arbeit verwendet werden.
  • Das Tabellenverzeichnis: Das Tabellenverzeichnis ist ein Verzeichnis, in dem man alle Tabellen auflistet, die in der Arbeit verwendet werden.
  • Das Abbildungsverzeichnis: Das Abbildungsverzeichnis listet alle Abbildungen, Bilder und Grafiken auf, die in der Arbeit verwendet werden.

Welche Abkürzungen gehören in ein Abkürzungsverzeichnis?

In einem Abkürzungsverzeichnis sollte man daher in der Regel alle Abkürzungen aufführen, die man in der Arbeit verwendet hat, zum Beispiel:

  • Fachbegriffe oder Termini, die in der Arbeit häufig verwendet werden und für die es eine offizielle Abkürzung gibt, zum Beispiel “DNA” oder “AIDS”
  • Institutionen oder Organisationen, die in der Arbeit erwähnt werden und für die es eine offizielle Abkürzung gibt, zum Beispiel “EU” oder “WHO”
  • Maßeinheiten oder Einheiten, die in der Arbeit verwendet werden und für die es eine offizielle Abkürzung gibt, zum Beispiel “m” oder “kg”.

Es ist wichtig, dass alle Abkürzungen, die in der Arbeit vorkommen, in einem Abkürzungsverzeichnis aufgeführt werden. Diese müssen klar und eindeutig definiert sein, um dem Leser eine leicht verständliche Orientierung in der Arbeit zu ermöglichen. 

Was gehört in ein Abstract?

Ein Abstract sollte in der Regel zwischen 100 und 250 Wörtern lang sein und den Leser in kompakter Form über den Inhalt und die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit informieren.

  1. Der Zweck der Arbeit: Der Zweck der Arbeit sollte klar definiert und  in wenigen Sätzen beschrieben werden.

  2. Das Design oder die Methode der Arbeit: Das Design oder die Methode der Arbeit sollte beschrieben werden, um zu erklären, wie die Daten gesammelt und analysiert wurden.

  3. Die wichtigsten Ergebnisse: Die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit sollten in einem Abstract zusammengefasst werden, um den Leser über die wichtigsten Befunde zu informieren.

  4. Die Schlussfolgerungen: Die Schlussfolgerungen der Arbeit sollten in einem Abstract aufgeführt werden, um zu zeigen, welche Implikationen die Ergebnisse für die weitere Forschung oder für die Praxis haben.

  5. Die wichtigsten Beiträge: Der Abstract sollte auch beschreiben, welche wichtigen Beiträge die Arbeit zum aktuellen Wissensstand leistet.

Die Einleitung

Eine Einleitung ist der erste Teil einer wissenschaftlichen Arbeit und hat die Aufgabe, das Thema und die Ziele der Arbeit vorzustellen und die wichtigsten Aspekte und Hintergründe zu erläutern. In einer Einleitung sollte man daher in der Regel folgende Punkte berücksichtigen:

  1. Das Thema der Arbeit: Man sollte klar definieren, um welches Thema es in der Arbeit geht und welche Aspekte oder Fragestellungen im Mittelpunkt der Arbeit stehen.
  2. Die Ziele der Arbeit: Man sollte die Ziele der Arbeit klar formulieren und erläutern, was man mit der Arbeit erreichen möchte.
  3. Der Stand der Forschung: Man sollte darstellen, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es bereits zum Thema gibt und welche Lücken oder Fragen in der bisherigen Forschung noch offen sind.
  4. Die Methoden der Arbeit: Man sollte erläutern, welche Methoden man in der Arbeit verwendet hat und warum man sich für diese Methoden entschieden hat.
  5. Die Gliederung der Arbeit: Man sollte eine Übersicht über die Gliederung der Arbeit geben und die wichtigsten Punkte und Kapitel vorstellen.

Es ist wichtig, dass die Einleitung kurz und prägnant ist und dass die wichtigsten Aspekte und Hintergründe des Themas klar und verständlich dargestellt werden. Die Einleitung sollte den Leser neugierig machen und ihn dazu animieren, die Arbeit weiterzulesen.

Der Methodenteil

Der Methodenteil ist ein Teil einer wissenschaftlichen Arbeit, der die Methoden und Verfahren vorstellt und beschreibt. In einem Methodenteil sollten daher in der Regel folgende Punkte berücksichtigt werden:

  1. Die Untersuchungsdesign: Man sollte das Untersuchungsdesign vorstellen und erläutern, das man in der Arbeit verwendet hat, zum Beispiel ob es sich um eine experimentelle oder eine nicht-experimentelle Untersuchung handelt.
  2. Die Stichprobe: Man sollte die Stichprobe vorstellen und beschreiben, die man in der Arbeit verwendet hat, zum Beispiel die Größe und Zusammensetzung der Stichprobe, die Art der Auswahl und die möglichen Einschränkungen.
  3. Die Datenerhebung: Man sollte beschreiben, wie man die Daten in der Arbeit erhoben hat, zum Beispiel welche Instrumente oder Verfahren man verwendet hat und wie man sichergestellt hat, dass die Daten valide und zuverlässig sind.
  4. Die Datenauswertung: Man sollte erläutern, wie man die Daten in der Arbeit ausgewertet hat, zum Beispiel welche Statistik-Software man verwendet hat und welche Analysemethoden man angewendet hat.

Der Hauptteil

Der Hauptteil ist der zentrale Teil einer wissenschaftlichen Arbeit und hat die Aufgabe, die Ergebnisse der Arbeit zu präsentieren und zu diskutieren. In einem Hauptteil sollte man daher in der Regel folgende Punkte berücksichtigen:

  1. Die Ergebnisse der Arbeit: Man sollte die Ergebnisse der Arbeit präsentieren und erläutern, indem man zum Beispiel Tabellen, Grafiken, Diagramme oder mind maps verwendet.
  2. Die Diskussion der Ergebnisse: Man sollte die Ergebnisse der Arbeit kritisch hinterfragen und im Kontext der wissenschaftlichen Erkenntnisse diskutieren.
  3. Die Implikationen der Ergebnisse: Man sollte die Ergebnisse der Arbeit auf ihre Implikationen und Konsequenzen hin überprüfen und darstellen.
  4. Die Limitationen der Arbeit: Man sollte die Grenzen und Einschränkungen der Arbeit offenlegen und erläutern.

Es ist wichtig, dass man den Hauptteil einer wissenschaftlichen Arbeit logisch aufbaut und dass man die Ergebnisse der Arbeit klar und verständlich darstellt. Auch sollte man die Diskussion der Ergebnisse sorgfältig und kritisch führen.

Der Schluss

Der Schluss ist der letzte Teil einer wissenschaftlichen Arbeit und hat die Aufgabe, die Ergebnisse der Arbeit zusammenzufassen und zu interpretieren und die wichtigsten Erkenntnisse und Implikationen der Arbeit darzustellen. In einem Schluss sollte man daher in der Regel folgende Punkte berücksichtigen:

  1. Die Zusammenfassung der Ergebnisse: Man sollte die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit noch einmal kurz zusammenfassen und darstellen.
  2. Die Interpretation der Ergebnisse: Man sollte die Ergebnisse der Arbeit interpretieren und im Kontext der wissenschaftlichen Erkenntnisse diskutieren.
  3. Die Implikationen der Ergebnisse: Man sollte die Ergebnisse der Arbeit auf ihre Implikationen und Konsequenzen hin überprüfen und darstellen.
  4. Die Limitationen der Arbeit: Man sollte die Grenzen und Einschränkungen der Arbeit noch einmal aufzeigen und erläutern.
  5. Die Perspektiven der Arbeit: Man sollte mögliche Perspektiven und Ausblick für weitere Forschungen vorstellen.

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