Hier die konkreten Anpassungen:
1. Einleitung neu ausrichten
• Kapitel 1.2 wird vollständig gestrichen.
• Kapitel 1.1 wird gekürzt und in der dritten Person formuliert.
• Der Fokus liegt klar auf dem Forschungsproblem und der Forschungslücke – nicht auf meiner Person.
• Meine Erfahrung wird nur kontextualisierend eingebunden, nicht argumentativ tragend.
• Die Arbeit verteidigt ein wissenschaftliches Problem – nicht den Autor.
2. Eine zentrale Research Question
• Reduktion auf eine übergeordnete Forschungsfrage.
• Optional maximal zwei Sub-Questions.
• Keine operative Zielliste mehr.
• Die Frage muss das gesamte Portfolio integrieren und theoretisch anschlussfähig sein.
3. Literature Review – Research Gap klar entwickeln
• Die Forschungslücke muss deutlich präziser herausgearbeitet werden.
• Strukturierte Herleitung über drei Ebenen:
1. strategisch-rechtliche Ebene
2. operative Ebene
3. Bedrohungsentwicklung
• Am Ende des Kapitels klare Verdichtung des Gaps in 2–3 präzisen Sätzen.
• Danach eine explizite Brücke: Wie schließt das Portfolio diese Lücke?
Das ist aus Sicht der Betreuer der prüfungsentscheidende Teil.
4. Theoretical Framework öffnen und systematisieren
• Der Framework darf nicht zu eng konstruiert sein.
• Nicht jedes Werk muss vollständig darin „aufgehen“.
• Er soll als analytische Klammer dienen, nicht als starres Korsett.
• Wir haben genügend Veröffentlichungen – ggf. können wir 1–2 streichen, die nicht optimal passen.
• Saubere Systematisierung als übergeordnetes Konzept („larger conceptual architecture“).
Ziel ist argumentative Kohärenz ohne Angriffsfläche in der Verteidigung.
5. Lesbarkeit in einem sehr dichten Abschnitt erhöhen
Ganz wichtig: Die Detailtiefe und inhaltliche Substanz werden ausdrücklich als sehr gut bewertet. Es soll nichts inhaltlich „ausgedünnt“ werden.
Allerdings ist insbesondere der längere, sehr kompakte Block im Theoretical Framework (Kapitel 3) – rund um REMM und die anschließende ausführliche Bedrohungs- und Sicherheitslage – aktuell zu dicht geschrieben. Alternativ wurde auch der sehr umfangreiche Teil in Scientific Contribution and Originality (Kapitel 5) als sehr informationsreich, aber textlich kompakt wahrgenommen.
Hier bitte:
• klare Untergliederung in nummerierte Teilpunkte
• jeweils 1–2 Sätze Kernaussage am Anfang eines Abschnitts
• Details sauber darunter strukturieren
• kürzere Absätze, weniger lange Fließtextblöcke
• klar erkennbare argumentative Schritte
Es geht ausdrücklich um bessere Lesbarkeit und Struktur – nicht um weniger Substanz.
6. Methodologische Kohärenz klarer darstellen
• Methoden konsequent an der zentralen Forschungsfrage ausrichten.
• Die Portfolio-Logik deutlicher machen: Integration statt bloßer Addition einzelner Arbeiten.
• Die teleologische Linie klar, aber gestrafft darstellen.
7. Appendix narrativ anbinden
• Der Appendix muss klar erkennbar die Argumentationslinie unterstützen.
• Keine isolierten Zusatzmaterialien ohne klare Rückbindung.
8. Conclusion – Mehrwert für zukünftige Forschung
• Deutlicher herausarbeiten:
o theoretischer Beitrag
o konzeptioneller Mehrwert
o Anschlussfähigkeit für zukünftige Forschung
• Kein reines Zusammenfassen, sondern klarer wissenschaftlicher Ausblick.
** es wird versucht bestmöglich umzusetzen, wobei dem auf Grund der max. breits erreichenten Seitenzahl Grenzen gesetzt sind.
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